| Chatten unter Mac OS X |
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| Samstag, den 14. Juni 2008 um 12:00 Uhr |
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Im Prinzip ist Chatten eine Art "Text-Telephonie", deren Reiz darin besteht, unmittelbar und in Echtzeit auf Nachrichten des Gegenübers reagieren zu können. Aber per "Messenger", wie die Programme zum Chatten auch heißen, können nicht nur Botschaften, sondern auch Dateien ausgetauscht werden. Das kann sehr praktisch sein, wenn über weite Distanzen hinweg an einem gemeinsamen Dokument gearbeitet werden soll. Selbst Videokonferenzen sind möglich. Jeder Mac ist von Hause aus mit dem Programm iChat oder iChatAV ausgestattet, mit dem eine Verbindung über das AOL-Messenger System AIM möglich ist. Um daran teilnehmen zu können, benötigt man entweder einen AOL-Account (AOL Nutzername = AIM-Name), einen Mobile Me (vormals .Mac)-Account von Apple oder eine kostenlose AIM-Mitgliedschaft. Die AIM-Screennamen sind frei wählbar (Verfügbarkeit des Namens vorausgesetzt). Sobald man sich erfolgreich bei einem dieser drei Anbieter registriert hat, kann es los gehen. Dazu wird iChat geöffnet und in "Einstellungen" ein neuer Account eingerichtet. Sofern eine Webkamera (z.B. eine Apple iSight, die auf vielen Macs vorisntalliert ist) vorhanden ist, sind so auch Videokonferenzen im Handumdrehen eingerichtet, für die man mit Windows ein "halbes Informatikstudium" benötigt. Das Standard-Chat-Programm unserer Zeit ist natürlich ICQ, das kostenlos geladen werden kann und für alle Plattformen (Windows, Mac, Linux) bereit steht. Auch hier muss man sich wie bei AIM zunächst registrieren, bevor es losgehen kann. Beim ersten Programmstart von ICQ kann dann die Registrierungsnummer und das Passwort eingerichtet werden. Sobald man sich erfolgreich bei ICQ registriert hat, steht dem Chat-Vergnügen auch hier nichts mehr im Wege. Aufgrund der enormen Mitgliederzahlen von ICQ kann es sinnvoll sein, sehr restriktive Nutzereinstellungen vorzunehmen, die es Fremden erschweren, Zutritt zum eigenen Chat zu bekommen. Andernfalls ist man vor kriminellen oder sexuellen Avancen gerade bei ICQ nicht sicher! Über ICQ kann man sich mittlerweile auch mit AIM-Nutzern verbinden lassen, sofern man über die aktuellste ICQ-Version 3.4.x oder später verfügt. Dabei behandelt man den AIM-Screennamen (meinname) wie eine ICQ-Nummer (z.B. #123456789).
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