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Sonntag, den 07. März 2010 um 19:10 Uhr |
Dass der Alltag von Lehrerinnen und Lehrern kein "Zuckerschlecken" ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Um in unserem Beruf die Lebensfreude trotzdem nicht zu verlieren, sollten einige "goldene Regeln beachtet werden. Manche davon mögen einem Berufsanfänger wie blanker Zynismus vorkommen. Kommentare sind ausdrücklich erwünscht.
Die Zehnzahl hat sich in unserem Kulturkreis ja bewährt. Daher im Folgenden 10 goldene Regeln (um nicht "Gebote" zu sagen) für ein einigermaßen zufriedenes Leben als Lehrer:
- Die Schule ist nicht alles im Leben!
- Du sollst Dir keine Prioritäten setzen, die Deiner Gesundheit auf Dauer schaden.
- Du musst den Feierabend heiligen und nicht Nächte lang Hefte korrigieren!
- Du sollst Kollegen, Eltern und Schüler mit Respekt behandeln, sollst vor ihnen aber keine unbegründete Angst haben.
- Du sollst nicht schlecht über andere reden, sondern das offene Gespräch suchen.
- Du bist mit Deiner Schule nicht verheiratet: wenn Du unzufrieden bist und die Lage vor Ort nicht verbessern kannst, such Dir eine andere Schule.
- Mach Deine Arbeit gut und mit Engagement, aber bleibe Du selbst!
- Deine Zensuren müssen wohl bedacht und gerecht sein und nicht von sachfremden Erwägungen geleitet sein.
- Gönne Deinen Kollegen, dass sie vielleicht fachlich besser, lustiger und beliebter sind.
- Du darfst nicht in der Probezeit krank werden: halte durch, wenn Dir die Lebenszeitverbeamtung wichtig ist.
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