| In Jamaika bleibt keiner "sitzen" |
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| Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 13:33 Uhr |
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Nach der Sensation von Saarbrücken werden erste Details der zu erwartenden schwarz-gelb-grünen Schulpolitik bekannt. Schon erwartet worden waren Bestrebungen die Grundschulzeit zu verlängern. Doch es kommt noch "besser".
Wie schon in Hamburg haben sich die Grünen auch im Saarland mit einigen fragwürdigen Vorstellungen durchgesetzt, die Anlass für Befürchtungen sein dürften. Dass entgegen empirischer Belege über den pädagogischen Nutzen und ohne gesicherte Finanzierung die Schullandschaft umgepflügt und die Grundschulzeit um zwei Jahre verlängert wird, ist dabei keineswegs die einzige "unverdauliche Kröte". Offensichtlich ist auch daran gedacht, das Sitzenbleiben teilweise abzuschaffen oder "zu lockern", was auch immer das bedeuten mag. Der Pfälzische Merkur vermutet daher wohl zurecht, die neue zu erwartende Schulpoitik im Saarland werde CDU-Stammwähler verschrecken und stelle einen Ausverkauf bisheriger Grundüberzeugungen der CDU-Schulpolitik dar. Diese stand bislang für Leistungsbereitschaft, Wahlmöglichkeiten und Differenzierung im Schulsystem, die sich schwerlich mit "integrierten Schulsystemen" und einem "Verbot schulischen Scheiterns" vereinbaren lässt. Die noch amtierende Kultusministerin Kamp-Karrenhauer (CDU) betont hingegen, es handele sich um eine Weiterentwicklung der schon angelegten Vorhaben und Anliegen aus der Zeit der CDU-Alleinherrschaft. |